Häufig gestellte Fragen

Mein Kind trauert nicht richtig, es verweigert jedes Gespräch über den Verstorbenen.

Erfahrungsgemäß neigen trauernde Kinder dazu ihre eigene Trauer zu Hause nicht zu zeigen weil sie die verbleibenden Elternteile nicht belasten wollen und sie versuchen deshalb die Trauer mit sich selbst auszumachen. Hier kann eine Trauergruppe mit anderen Betroffenen helfen.  Alle Teilnehmenden sind Experten und es findet „kollegiale Beratung“ statt. Die Gruppen werden von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen begleitet.

Sollen Kinder beim Sterben von nahen Angehörigen dabei sein und wie können sie von den Verstorbenen Abschied nehmen?  Dürfen Kinder mit zur Beerdigung?

Wenn nahe Angehörige versterben ist für Kinder Ehrlichkeit sehr wichtig. Sie wollen wissen was passiert und sind durchaus imstande  gut damit umzugehen, wenn sie verstehen was geschieht und sie dabei sein dürfen. Sie brauchen das für eine gute Trauerbewältigung und müssen es im wahrsten Sinne des Wortes Be – greifen können. Das bedeutet miterleben, anfassen, fragen, etwas für den Sterbenden tun dürfen, mithelfen.Wenn es darum geht von der verstorbenen Person Abschied zu nehmen, ist es wichtig das Kind zu ermutigen und zu begleiten. Gerne dürfen sie bei uns anfragen, wenn sie unsicher sind. Auch bei der Planung der Trauerfeier können Kinder aktiv einbezogen werden ins Geschehen. Es hilft sich nicht so ausgeliefert zu fühlen und ist eine Möglichkeit seine Liebe und auch den Schmerz über den Verlust zum Ausdruck zu bringen und die Trauerzeit wird erleichtert.  Wir unterstützen Sie gerne wenn Sie Ideen brauchen, wie das aussehen kann.Es ist hilfreich eine Begleitung für das Kind zur Beerdigung mitzunehmen, die wenn es dem Kind zuviel wird, auch mal mit ihm weggehen kann und auftauchende Fragen beantwortet.

Wenn Kinder fragen

Für Kinder ist es wichtig ehrliche Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Wenn Erwachsenen in dieser Situation ausweichen, denkt das Kind es stellt die falsche Frage und fragt nicht mehr. Kinder haben meist schon ein Bild im Kopf wenn sie fragen und deshalb ist es gut zurückzufragen, „Was denkst denn du?“, damit man auch eine passende Antwort auf die Frage geben kann. Wenn man keine Antwort weiß, dann lieber sagen, ich weiß es auch nicht und wir fragen jemand oder schlagen das nach, um dem Kind zu vermitteln, du darfst alles fragen wir suchen dann gemeinsam eine Antwort. Wenn die Eltern selbst sehr mit ihrer Trauer beschäftigt sind, kann es hilfreich sein dem Kind einen „Trauerpaten“ zur Seite zu stellen. Das kann eine Person aus dem Umfeld sein, die sich traut Fragen des Kindes zu beantworten, die Zeit mit ihm verbringt, auch mal mit zum Grab geht, vielleicht etwas bastelt mit dem Kind fürs Grab. Das entlastet die Eltern und das Kind weil sie sich nicht gegenseitig schonen müssen und so Fragen unbeantwortet bleiben würden.

Brauchen trauernde Kinder und Jugendliche immer professionelle Hilfe?

Trauernde Kinder und Jugendliche brauchen nicht immer professionelle Hilfe, wenn sie in einem Umfeld leben, wo sie mit ihren Fragen, Unsicherheiten und ihrer Trauer gesehen und begleitet werden. Das kann die eigene Familie, der Kindergarten, Freunde oder „Trauerpaten“ aus dem eigenen Umfeld sein.  

So können Sie Kontakt zu uns aufnehmen:

Unter dem Regenbogen

Trauerberatung für Kinder, Jugendliche und deren Angehörige

Johanniterstraße 35 • 78628 Rottweil

Tel.: 0741 / 34 85 33 42 • Mobil: 0157 / 32 77 42 44

trauer_beratung@keb-rottweil.de

Träger:

keb – Katholische Erwachsenenbildung Kreis Rottweil e.V.

Königstraße 47 • 78628 Rottweil

Tel.: 0741 / 246-119

info@keb-rottweil.dewww.keb-rottweil.de

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